Consist Software Solutions GmbH
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28. April 2010: Unternehmensmeldung

Consist startet Ausbildungsinitiative für Cobol & Co.

Hochschulabsolventen werden zum Mainframeentwickler ausgebildet

Consist Software Solutions bildet gemeinsam mit Partnern aus der Industrie Hochschulabsolventen zum Seniorentwickler für Mainframeanwendungen aus. Damit eröffnet Consist einen neuen Karrierepfad für Berufsanfänger. Zugleich wird die langfristige Pflege von Cobolanwendungen gesichert, die auch in Zukunft in vielen Unternehmen eine tragende Bedeutung haben. Die Initiative hat mit der ivv – Informationsverarbeitung für Versicherungen GmbH erfolgreich begonnen.

Kiel – Das Kieler IT-Unternehmen Consist Software Solutions GmbH, spezialisiert auf die Entwicklung und Wartung von Individualsoftware, hat für junge Hochschulabsolventen wie beispielsweise Bachelor Informationstechnologie und Internet eine Ausbildungsinitiative zum Mainframeentwickler ins Leben gerufen. Diese Initiative wird gemeinsam mit Kunden durchgeführt, so aktuell bei der ivv - Informationsverarbeitung für Versicherungen GmbH.

Damit reagiert Consist auf den steigenden Bedarf ihrer Kunden, u. a. aus den Branchen Versicherungen, Banken, Handel und öffentliche Hand, nach IT-Nachwuchs, der auf Mainframetechnologien spezialisiert ist. Junge Menschen erhalten damit die Möglichkeit, Karriere in einem krisensicheren, gefragten Technologieumfeld zu machen.

„Hochschulen konzentrieren sich, um ihre Attraktivität sicherzustellen, natürlich vorwiegend auf aktuelle Themen wie Java und moderne Architekturen. Der Markt für objektorientierte Technologien ist aber zunehmend gesättigt, so dass Berufsanfänger es im Umfeld von Java schwerer haben werden als noch vor einigen Jahren“, erklärt Dr. Ingo Büll von der Burchard, Vice President Business Development bei Consist. „Das Nachwuchsproblem im Mainframeumfeld wird an Universitäten und FH’s bislang kaum adressiert. Genau diese Lücke schließen wir jetzt.“

Demographische Entwicklung erfordert junge Mainframeentwickler

Nach wie vor setzen viele Firmen Cobol- und andere Mainframetechnologien in Kernbereichen ihrer IT ein und werden dies auch in Zukunft fortführen, da diese sicher und performant laufen. Einen Großteil ihrer Anwendungen pflegen meist die eigenen IT-Abteilungen. Die darauf spezialisierten Mitarbeiter nähern sich jedoch zusehends dem Ruhestand und hinterlassen nur schwer neu besetzbare Positionen. Somit ist es für Unternehmen, die auch künftig auf Mainframes setzen, erforderlich, sich rechtzeitig mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Die langfristige Pflege von Mainframeanwendungen kann nun durch die Ausbildungsinitiative von Consist sichergestellt werden.

Ausbildungspartnerschaft mit der ivv

„Seit November 2009 arbeiten zwei junge Kollegen von Consist im Rahmen der Cobolausbildung bei uns im Team Leben, das neben den Lebensversicherungen auch Berufsunfähigkeits- und Rentenversicherungen umfasst. Wir unterstützen die Initiative aktiv, weil wir von diesem Konzept überzeugt sind“, sagt Klaus Winkler, Leiter Anwendungsentwicklung bei der ivv in Hannover. „Der Start war so erfolgreich, dass wir seit April diesen Jahres noch einen weiteren Kollegen von Consist im Umfeld der Vertriebsanwendung einsetzen.“ Die ivv ist IT-Dienstleister für Versicherungen im nord- und ostdeutschen Raum. Größter Kunde ist die Versicherungsgruppe Hannover (VGH), in deren Räumen die ivv auch ihren Sitz hat. Neben dem Systembetrieb und dem Anwenderservice liegt ein Schwerpunkt des Unternehmens in der Anwendungsentwicklung, in der eine zentrale Versicherungsanwendung gewartet und weiterentwickelt wird.

Konzept: Gemeinsam mit dem Kunden Mainframespezialisten aufbauen

Die Ausbildung dauert drei bis vier Jahre und wird gemeinsam vom IT-Dienstleister Consist und seinen Kunden durchgeführt. Auf eine dreimonatige Grundausbildung in den verschiedenen Aspekten von Mainframeumgebungen wie beispielsweise Cobol, DB 2, CICS, IMS und MQ bei Consist folgt eine Grundausbildung für weitere drei Monate beim Kunden. Hier wird erstmalig Bezug auf die Fachlichkeit des Kunden genommen, und erste Programmiertätigkeiten werden unter Anleitung absolviert. In den anschließenden sechs Monaten arbeitet der junge Mitarbeiter als Juniorentwickler und übernimmt eigenständig Aufgaben in einem nicht zu komplexen Themenumfeld, z. B. in der Qualitätssicherung bei der Fehlerbeseitigung. Jetzt hat der Mitarbeiter gute Kenntnisse in einem bestimmten fachlichen Umfeld des Kunden und arbeitet im folgenden Jahr als regulärer Mainframeentwickler im Team. In der letzten Phase durchdringt der junge Kollege die Fachlichkeit und die IT-Strukturen des Kunden noch tiefer. Als Seniorentwickler werden alle Tätigkeiten rund um die Entwicklung und Pflege von Mainframeanwendungen durchgeführt. Nach 15 weiteren Monaten ist die Ausbildung zum gestandenen Mainframeentwickler dann abgeschlossen.

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Isabel Braun

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