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Porträt von Dildar Ramadan, Softwareentwickler

Hallo Dildar, du hast bei Consist deine Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung absolviert. Woher wusstest du, dass du in der IT arbeiten willst?

Schon als Kind haben mich Computer, Programme und insbesondere Videospiele fasziniert. Ich war neugierig darauf, wie sie funktionieren. Ich habe mir früh vorgenommen, später etwas mit Computern zu machen.

In der Oberstufe stand ich vor der Wahl meiner Leistungskurse. Nachdem ich mich anfangs für Maschinenbau entschieden hatte, konnte ich zum Glück nochmal den Kurs wechseln zu Informationstechnologie. Von da an festigte sich meine Überzeugung: Ich möchte unbedingt in der IT arbeiten, und zwar als Softwareentwickler.

Die Freude daran, komplexe Probleme zu lösen, kreative Lösungen zu entwickeln und etwas Greifbares durch Code zu erschaffen, motiviert mich bis heute. Besonders reizvoll finde ich es, alltägliche oder unnötig zeitaufwändige Arbeiten durch Programme zu vereinfachen. Mit wenigen Zeilen Code Abläufe effizienter zu gestalten, spart nicht nur Mühe, sondern schafft auch Raum für die wirklich wichtigen Aufgaben.

Warum hast du dich für Consist als Ausbildungsbetrieb entschieden?

Ich habe mehrere Vorstellungsgespräche geführt, von einer kleinen Softwarebude mit fünf Entwicklern bis hin zu einem börsennotierten Unternehmen mit über 3.600 Mitarbeitenden.

Die Entscheidung für Consist ist mir leichtgefallen: In keinem anderen Gespräch habe ich mich so wohlgefühlt. Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass sich die Menschen bei Consist wirklich für mich als Person interessiert haben.

Wie lief die Ausbildung ab? Und was hast du in dieser Zeit gelernt?

Die Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung kann je nach Unternehmen sehr unterschiedlich sein. Ich hatte Glück, genau das machen zu können, was mich begeistert: Software entwickeln. Ich habe so gut wie jede programmiersprache ausprobiert, die mir während der Ausbildung begegnet ist und mich interessiert hat.

Ich habe direkt nach der Schule meine Ausbildung mit 18 Jahren begonnen. In dem Alter hatte ich noch nicht das Gefühl, genug Reife und Verantwortung zu besitzen. Umso wertvoller war die Unterstützung meines Ausbilders, der Ausbildungsleitung und der Kollegen im Büro. Ich konnte mich selbstständig in Themen einarbeiten, die mich interessiert haben.

Außerdem hat es mir sehr gefallen, in andere Unternehmensbereiche hineinzuschnuppern, auch in solche, die nicht direkt mit meinem Beruf zu tun haben, wie Marketing oder Buchhaltung. Besonders das Marketing hat mir sehr gefallen, weil ich hier viele neue Perspektiven gewinnen konnte.

Im Anschluss wurdest du übernommen. Was hat dich davon überzeugt, auch nach der Ausbildung bei Consist arbeiten zu wollen?

Für mich ist vor allem das Miteinander im Unternehmen ein großer Pluspunkt. Die Beziehungen zu den Kollegen sind geprägt von Wertschätzung und Offenheit. Statt einer starren Hierarchie herrscht ein eher familiäres Arbeitsumfeld, das mich motiviert und überzeugt, weiterhin hier zu bleiben.

Besonders schätze ich den Austausch im Team: Ideen zu teilen, gemeinsam Lösungen zu finden, miteinander zu lachen und auch zwischendurch mal herumzublödeln, macht jeden Arbeitstag angenehm und bereichernd.

Mittlerweile bist du seit mehreren Jahren als Softwareentwickler in verschiedenen Kundenprojekten tätig. Wie können wir uns deinen Job vorstellen?

Da ich den Schlaf liebe, fängt mein Arbeitstag etwas später an als der vieler Kollegen. Möglich dank der flexiblen Arbeitszeiten. Beim ersten Kaffee werfe ein Blick in die E-Mails. Danach geht’s ans Eingemachte: Ich schau mir offene Aufgaben, Bugs oder neue Anforderungen an. Da in den meisten Projekten nach agilen Methoden gearbeitet wird, folgt ein kurzes Daily Stand-up, in dem jeder berichtet, woran er gerade arbeitet und welche Hürden es gibt.

Danach beginnt die eigentliche Entwicklungsarbeit: programmieren, testen und neue Features bauen. Zwischendurch finden Meetings statt, meistens remote, mit dem Kunden: Feedback, Anforderungen klären oder Lösungen besprechen. Besonders spannend ist es, gemeinsam im Team Herausforderungen zu lösen, neue Ansätze zu diskutieren und Probleme frühzeitig zu erkennen oder bestehende Probleme effizient zu beheben. Ein weiterer wichtiger Teil ist die Zusammenarbeit im Team: Code-Reviews, Pair-Programming oder kurze Abstimmungen, damit alle up to date sind.

Wie hast du dich weiterentwickelt von deinen beruflichen Anfängen bis heute?

Während ich früher vor allem Aufgaben abgearbeitet habe, kann ich heute komplexe Probleme strukturierter angehen und bessere Lösungen finden. Außerdem habe ich viel über verschiedene Technologien und Methoden gelernt und fühle mich sicherer darin, neue Dinge auszuprobieren und mich an neue Herausforderungen anzupassen.

Was macht für dich das Arbeiten bei Consist aus?

Für mich zeichnet sich das Arbeiten bei Consist besonders durch die wertschätzende Unternehmenskultur und die offene Kommunikation aus. Ich schätze, dass Teamwork hier großgeschrieben wird und sich gegenseitig unterstützt wird. Besonders positiv empfinde ich auch die flexiblen Arbeitszeiten und die Möglichkeit, remote zu arbeiten. Die Kombination aus professionellem Umfeld, positivem Miteinander und flexiblen Arbeitsbedingungen macht für mich Consist zu einem besonders attraktiven Arbeitgeber.

Was würdest du jemandem empfehlen, der überlegt, ob ein Berufseinstieg in die IT sinnvoll ist?

Ein Einstieg in die IT ist sinnvoll, wenn man echtes Interesse an diesem Bereich hat. Wichtig ist, Freude daran zu haben, Probleme zu lösen. Die IT kann fordernd sein und gleichzeitig sehr abwechslungsreich und lohnend. Für mich war es bisher die richtige Entscheidung, und ich bin überzeugt, dass das auch noch lange so bleiben wird.

Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Wenn ich nicht arbeite, verbringe ich meine Zeit gerne beim Klettern und Bouldern. An den Wochenenden stöbere ich meist auf Flohmärkten. Und wenn es die Zeit erlaubt, bin ich draußen am Wandern und Zelten.

Und was steht auf deiner Bucket List?

Beruflich: Auf meiner Bucket List steht, mich in einem Bereich der Softwareentwicklung zu spezialisieren und darin besser zu werden.

Privat: So viel wie möglich auszuprobieren – neue Erfahrungen sammeln, Abenteuer erleben und einfach das Leben entdecken.

Vielen Dank für das Gespräch, Dildar.

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