Porträt von Gerd Kardel, Teamleiter

Seit wann arbeitest du bei uns?
Seit dem 1. September 2001.
Wofür genau bist du zuständig?
Ich bin im Managed-Services-Bereich tätig und betreue hier seit über 10 Jahren die Arbeitsvorbereitung für einen großen Kunden. Wir kümmern uns darum, dass die Abläufe sauber funktionieren und dass der Batch nachts durchläuft. Wenn es mal Abbrüche gibt, klären wir sie oft noch nachts. Wir bieten eine 24×7-Rufbereitschaft und haben ein echtes Stoßgeschäft. Seit kurzem betreue ich auch den Managed File Transfer für einen Kunden und betreibe wieder selbst Natural-Entwicklung wie zu Beginn meiner Arbeit bei Consist.
Außerdem bin ich seit 2007 Teamleiter eines neunköpfigen Teams geworden, das sich im Wesentlichen mit Arbeitsvorbereitung und Adabas-DBAs beschäftigt. Die Teamleiterrolle mit der damit verbundenen Personalverantwortung war eine schöne neue Herausforderung für mich.
Was gehört zu deinen Aufgaben als Teamleiter?
Ich betreue meine Mitarbeiter disziplinarisch, kümmere mich um die Personalgespräche und darum, dass es meinen Leuten einerseits gut geht und sie andererseits die Aufgaben machen, die sie auch machen sollen. Die Einsatzplanung gehört genauso dazu wie die Weiterbildung und Entwicklung der Leute.
Was empfindest du als Herausforderung in deinem Job, was als Highlight?
Was mich an der Teamleiterrolle reizt, ist die Führung. Ich habe großes Glück mit meinem Team. Aber es gibt auch Situationen, wo man als Führungskraft mal unbequem sein muss.
Ursprünglich kommst du gar nicht aus der IT-Branche. Beschreibe doch einmal kurz, wie dein Werdegang war und wie du in die IT eingestiegen bist.
Die Affinität zu Computern war schon während meines Studiums in Nachrichtentechnik da. Als ich mein Studium beendete, gab es eine Schwemme an Ingenieuren. Ich arbeitete zunächst als freiberuflicher technischer Redakteur, später dann nach der Geburt meines Sohnes im Vertrieb im Gesundheitswesen. In der Zeit bin ich Jahre lang durch die Republik von einem Krankenhaus zum nächsten gefahren. Diese Fahrerei war ich irgendwann leid. Über eine Bekannte wurde ich dann auf Consist aufmerksam.
Du kennst unser Unternehmen schon sehr lange. Ein Unternehmen entwickelt sich mit der Zeit weiter und verändert sich. Gibt es trotzdem etwas, was für dich typisch Consist ist?
Ja, die große Hilfsbereitschaft der Kollegen und das unglaublich nette Team. Am Anfang, als ich neu war, konnte ich jeden Kollegen fragen, wenn ich etwas wissen wollte. Alle Türen standen offen. Das ist so geblieben. Wir schicken nie einen Kollegen weg, der eine Frage hat.
Die zweite Seite ist, dass Consist gesellschaftliche Verantwortung wahrnimmt. Es gibt gar nicht so viele Firmen, die sie heutzutage noch wahrnehmen.
Woran machst du das fest?
Z. B. nicht eine Hire-& Fire-Politik zu fahren. Es geht hier nicht nur ums Geldverdienen, sondern auch um den einzelnen Menschen. Die Gesellschaft kann nicht leben ohne solche Arbeitgeber.
In deiner Freizeit bist du ein leidenschaftlicher und erfolgreicher Fotograf. Wie kam es zu diesem Hobby?
Ich fotografiere, seit ich 12 Jahre alt bin. Von meinem Vater habe ich eine alte Rollfilm-Kamera bekommen und damit angefangen zu fotografieren. Nach vielen Jahren Fotografie habe ich mir 2004 meine erste Digitalkamera gekauft. Dadurch ist etwas passiert: Über das Internet und über das Präsentieren von Bildern auf Fotoplattformen habe ich plötzlich Feedback bekommen. Und weil Bilder in der Digitalfotografie nichts mehr kosten, experimentiert man mehr. Man erschließt sich neue Motivfelder und verbessert seine Bilder einfach.
Du hast ja auch eine Foto-Gruppe für Kollegen ins Leben gerufen. Was bringst du den Kollegen bei?
Die Kollegen haben den Wunsch etwas zu lernen, aber auch, etwas zusammen zu machen, weil viele nicht so gern allein fotografieren. Wir haben z. B. als Gruppe am Falckensteiner Strand und im Wissenschaftspark fotografiert oder auch Bildbesprechungen durchgeführt. Erzählen kann man immer viel, aber vor allem muss man es selber machen.
Was gibt dir neben der Fotografie Inspiration und Entspannung?
Natürlich meine Familie und wenn ich dazu komme, ein bisschen Rad fahren. Und ich lese unglaublich viel. Du triffst mich in der Regel nie ohne irgendein Buch an.
Was würdest du dir für dich wünschen, wenn du einen Wunsch frei hättest?
Dass alles so bleibt, wie es ist.
Das hört sich nach richtiger Zufriedenheit an.
Total. Ich habe gelernt, das zu genießen, was ich habe und fühle mich rundum wohl. Ich habe eine nette Familie, tolle Kollegen und mein Auskommen. Damit kann ich zufrieden sein und glücklich leben.
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